20 Mark Deutscher Kaiser und König von Preußen Wilhelm I. (1871-1888) Goldmünze — historische Goldmünze des Deutschen Kaiserreichs mit dem Porträt des ersten Kaisers des geeinten Deutschland
Die Goldmünze 20 Mark Deutscher Kaiser und König von Preußen Wilhelm I. ist eine klassische Goldmünze des Deutschen Kaiserreichs, die von acht deutschen Münzanstalten 1871-1888 geprägt wurde — mit dem Porträt von Wilhelm I. (1797-1888), dem ersten Kaiser des geeinten Deutschland. Spezifikation: Bruttogewicht 7,9650 g, Feingoldgewicht 7,1685 g, Feinheit 900/1000 (Standard German Empire Goldmark), Durchmesser 22,5 mm und Nennwert 20 Mark als gesetzliches Zahlungsmittel des Deutschen Kaiserreichs (1871-1918). Der Avers zeigt das Porträt Wilhelms I. mit der Inschrift WILHELM DEUTSCHER KAISER KÖNIG VON PREUSSEN, der Revers — den Reichsadler (kaiserlicher deutscher Adler) mit Kronen und Wappenschild der Hohenzollern, DEUTSCHES REICH, 20 MARK, Jahr. Designer des Designs war Emil Weigand (Signatur W auf dem Revers). Die Münze ist in der EU mehrwertsteuerfrei als historische Legal-Tender-Münze mit Feinheit ≥900/1000, geprägt nach 1800, mit einem typischen Marktaufschlag von 4-9% über Spot — durchschnittlicher Aufschlag im Segment historischer deutscher Münzen.
Technische Spezifikation
| Parameter |
Wert |
| Hersteller |
Acht deutsche Münzanstalten — Berlin (A), Hannover (B), Frankfurt (C), München (D), Dresden (E), Stuttgart (F), Karlsruhe (G), Hamburg (J) |
| Serie |
20 Mark Deutsches Kaiserreich — Wilhelm I. Deutscher Kaiser |
| Prägejahre |
1871-1888 (Regentschaft Wilhelms I. als Kaiser) |
| Standard |
Goldmark — eingeführt durch Währungsreform 1871 nach der Deutschen Einigung |
| Bruttogewicht |
7,9650 g (Gold + Kupfer) |
| Feingoldgewicht |
7,1685 g |
| Feinheit |
900/1000 (Standard German Empire Goldmark) |
| Legierung |
Au 90% + Cu 10% |
| Durchmesser |
22,5 mm |
| Stärke |
ca. 1,3 mm |
| Nennwert |
20 Mark (gesetzliches Zahlungsmittel des Deutschen Kaiserreichs, 1 Mark = 100 Pfennig) |
| Avers |
Porträt Wilhelms I. — WILHELM DEUTSCHER KAISER KÖNIG VON PREUSSEN, Jahr |
| Revers |
Reichsadler (kaiserlicher deutscher Adler) mit Kronen und Wappenschild der Hohenzollern, DEUTSCHES REICH, 20 MARK, Signatur W (Emil Weigand) |
| Historischer Status |
Legal Tender des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918 (bis Ende des Ersten Weltkriegs) |
| MwSt in der EU |
Befreit (Legal-Tender-Münze, Feinheit 900, Prägung nach 1800, EU-Richtlinie 2006/112/EG Art. 344) |
| Status in UK |
NICHT CGT-frei (CGT-Befreiung gilt nur für British Legal Tender) |
| Status in USA |
NICHT IRA-fähig (historische Münzen sind nicht in der IRS-Liste) |
| Verpackung |
Einzelne Schutzkapsel |
Warum 20 Mark Wilhelm I. ins Depot gehört
- Erste klassische Goldmünze des geeinten Deutschland — historisches Artefakt 1871: 20 Mark Wilhelm I. ist die erste Goldmünze, die nach der Deutschen Einigung 1871 (Proklamation des Deutschen Kaiserreichs im Spiegelsaal von Versailles am 18. Januar 1871, nach dem siegreichen Deutsch-Französischen Krieg) geprägt wurde. Die Münze ist ein physisches Artefakt der Geburt des modernen deutschen Staates — Deutsches Kaiserreich (1871-1918) — der zweitstärksten europäischen Macht des 19. Jahrhunderts nach Großbritannien.
- Goldmark-Standard 1871-1914 — Fundament des deutschen Goldstandards: 20 Mark wurde durch die Währungsreform von Reichskanzler Otto von Bismarck 1871 eingeführt — geschaffen wurde eine geeinte deutsche Währung (Mark statt lokaler Taler, Gulden und Kronen), die auf Gold basierte. Der Goldmark-Standard (1 Mark = 0,358423 g Feingold; 20 Mark = 7,1685 g) funktionierte ununterbrochen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 — anschließend Hyperinflation 1918-1923, Rentenmark 1923, Reichsmark 1924, Deutsche Mark 1948, Euro 2002.
- Wilhelm I. (1797-1888) — erster Kaiser des geeinten Deutschland: Wilhelm I. Hohenzollern, König von Preußen seit 1861 und erster Kaiser des geeinten Deutschen Kaiserreichs (vom 18. Januar 1871 bis zu seinem Tod am 9. März 1888), war der Hauptmonarch der Deutschen Einigungsperiode unter preußischer Hegemonie. Zusammen mit Reichskanzler Otto von Bismarck führte er drei siegreiche Einigungskriege durch (1864 — Dänemark, 1866 — Österreich, 1870/71 — Frankreich), die zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs mit Wilhelm I. als seinem ersten Kaiser führten.
- Acht Münzanstalten — reiche Sammlervielfalt nach Buchstaben: 20 Mark Wilhelm I. wurde in acht deutschen Münzanstalten geprägt: Berlin (A), Hannover (B), Frankfurt (C), München (D), Dresden (E), Stuttgart (F), Karlsruhe (G) und Hamburg (J). Der Münzbuchstabe befindet sich auf dem Revers unter dem Adler. Jede Münzanstalt hatte ihre eigene Tradition — Berlin (A) und München (D) waren die größten und beliebtesten; Hannover (B), Frankfurt (C) und Karlsruhe (G) — kleinere, aber historisch bedeutende; Emissionen kleinerer Münzanstalten können einen Sammleraufschlag von 10-50% über dem Standard-Bullionpreis haben.
- Marktaufschlag 4-9% über Spot — Durchschnitt im Segment historischer deutscher Münzen: 20 Mark Wilhelm I. hat einen durchschnittlichen Aufschlag im Segment historischer deutscher Münzen — höher als bei Massenbullionmünzen (Krugerrand 4-7%), aber niedriger als bei seltenen Sammlerjahrgängen (z. B. die kurze Regentschaft Friedrichs III. 1888 hat einen Aufschlag von 50-200%). Für Investoren, die historisches deutsches Gold zu einem akzeptablen Preis suchen, bietet 20 Mark Wilhelm I. das beste Verhältnis von Prestige und Edelmetall unter den drei deutschen Kaisern (Wilhelm I., Friedrich III., Wilhelm II.).
Geschichte des 20 Mark Wilhelm I. (1871-1888) — Geburt des deutschen Goldstandards
Die Goldmünze 20 Mark wurde durch die Währungsreform von Reichskanzler Otto von Bismarck 1871 eingeführt — direkt nach der Proklamation des Deutschen Kaiserreichs im Spiegelsaal von Versailles am 18. Januar 1871. Die Deutsche Einigung erforderte die Schaffung einer geeinten deutschen Währung (anstelle der Dutzend lokalen Währungen der deutschen Staaten — preußische Taler, süddeutsche Gulden, Hannoversche Kronen usw.). Die Reform von 1871 führte die Deutsche Mark als einzige Währung des Kaiserreichs ein, basierend auf dem Goldstandard: 1 Mark = 0,358423 g Feingold; Hauptgoldnennwerte — 5 Mark, 10 Mark, 20 Mark (am beliebtesten); 1 Mark = 100 Pfennig als Hilfseinheit.
Der Goldmark-Standard 1871-1914 funktionierte 43 Jahre lang als Grundlage des deutschen Währungssystems — die sogenannte Goldmark-Ära. Alle Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs (5, 10, 20 Mark) hatten eine Feinheit von 900/1000 (Au 90% + Cu 10%) — identisch mit den 20-Franc-Münzen der LMU (Vreneli, Napoleon, Engel), aber mit einem unterschiedlichen heraldischen Design (Reichsadler statt Helvetia oder 13-Sterne-Schild). Die geeinte deutsche Münze war mit anderen Goldwährungen des 19. Jahrhunderts wechselbar, war aber formal nicht Teil der LMU — Deutschland fungierte als separater Reich-Goldstandard.
20 Mark Wilhelm I. wurde in acht deutschen Münzanstalten geprägt, was die föderale Struktur des Deutschen Kaiserreichs widerspiegelte (Bundesstaat — 25 Bestandteilstaaten mit rechtlicher und administrativer Autonomie). Jeder der wichtigsten deutschen Staaten hatte seine eigene Münzanstalt: Preußen (Berlin A, Frankfurt C — nach der Annexion 1866, Hannover B — nach der Annexion 1866), Bayern (München D), Sachsen (Dresden E), Württemberg (Stuttgart F), Baden (Karlsruhe G), Hamburg (Hamburg J — Freie Hansestadt). Die Münzanstalten prägten in der Spezifikation identische Münzen (920 Mark = 7,1685 g Gold), aber mit individuellem Münzbuchstaben auf dem Revers.
Wilhelm I. starb am 9. März 1888 im Alter von 90 Jahren — nach 27 Jahren Regentschaft als König von Preußen (1861-1888) und 17 Jahren als Kaiser von Deutschland (1871-1888). Sein Nachfolger wurde sein Sohn Friedrich III., aber das „Dreikaiserjahr" (1888) — Wilhelm I., Friedrich III., Wilhelm II. — endete schnell. Friedrich III., der lang erwartete liberale Reformer, regierte nur 99 Tage (9. März - 15. Juni 1888) vor seinem Tod an Kehlkopfkrebs; sein Sohn Wilhelm II. (1859-1941) bestieg den Thron am 15. Juni 1888 und regierte bis zu seiner Abdankung im November 1918 nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg.
Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) und der Niederlage Deutschlands brach das Goldmark-System 1871-1914 zusammen — eine Papierwährung wurde eingeführt, die nicht in Gold konvertierbar war, und die katastrophale Hyperinflation 1918-1923 (Rekord November 1923: 1 USD = 4,2 Mrd. Mark) zerstörte den Wert der deutschen Währung. Die Rentenmark-Reform vom 15. November 1923 stabilisierte die Währung (1 Rentenmark = 1 Bio. Papiermark), und die am 30. August 1924 eingeführte Reichsmark behielt die Stabilität bis zum Zweiten Weltkrieg bei. Heute sind 20 Mark Wilhelm I. und Wilhelm II. beliebte Anlage- und Sammlermünzen auf dem deutschen Markt — Symbol der goldenen Ära des Deutschen Kaiserreichs vor dem Ersten Weltkrieg.
Avers — Porträt Wilhelms I., des ersten Kaisers des geeinten Deutschland
Der Avers der Münze 20 Mark Wilhelm I. zeigt das Porträt von Kaiser Wilhelm I. (1797-1888) nach rechts gewandt — im klassischen Stil deutscher Münzen des 19. Jahrhunderts. Wilhelm I. ist als älterer Mann mit Bart und Schnurrbart im preußischen Stil dargestellt — mit deutlichen Merkmalen des hohen Alters (der Kaiser wurde im Alter von 73 Jahren 1871 gekrönt und regierte bis zu seinem Tod im Alter von 90 Jahren). Um das Porträt verläuft die Inschrift WILHELM DEUTSCHER KAISER KÖNIG VON PREUSSEN — die vollständige offizielle Titulatur des Monarchen.
Wilhelm I. Hohenzollern (1797-1888) war Sohn von Friedrich Wilhelm III. (König von Preußen 1797-1840) und Luise von Mecklenburg. Er begann seine militärische Karriere 1814 (Napoleonische Kriege), kommandierte später die preußischen Streitkräfte und war als „Kartätschenprinz" für die Niederschlagung der Märzrevolution 1848-1849 in Berlin bekannt. 1858 wurde er Regent (nach der Geisteskrankheit seines Bruders Friedrich Wilhelm IV.), und 1861 — König von Preußen. Zusammen mit dem von ihm 1862 ernannten Reichskanzler Otto von Bismarck führte er drei siegreiche Einigungskriege: 1864 (mit Dänemark um Schleswig-Holstein), 1866 (mit Österreich um die Hegemonie in Deutschland, „Bruderkrieg") und 1870/71 (mit Frankreich Napoleons III., „Deutsch-Französischer Krieg").
Nach dem siegreichen Deutsch-Französischen Krieg wurde Wilhelm I. am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal des Versailler Schlosses zum Deutschen Kaiser proklamiert — symbolisch im Palast der französischen Könige, in Anwesenheit aller deutschen Fürsten. Der Titel „Deutscher Kaiser" wurde als Kompromiss zwischen Wilhelm I. (der „Kaiser von Deutschland" bevorzugte) und den unabhängigen deutschen Fürsten (die „Deutscher Kaiser" bevorzugten und betonten, dass der Kaiser der Erste unter gleichen Fürsten ist und nicht ihr Herr) gewählt. Wilhelm I. nahm den Kaisertitel widerwillig an und zog es vor, „nur" König von Preußen zu bleiben, gab aber dem Druck Bismarcks nach.
Die Inschrift WILHELM DEUTSCHER KAISER KÖNIG VON PREUSSEN auf der Münze spiegelt die Doppeltitulatur des Monarchen wider: als Deutscher Kaiser (seit 1871) und als König von Preußen (seit 1861). Die Titulatur betonte den preußischen Ursprung der kaiserlichen Macht — das Deutsche Kaiserreich war formal eine Föderation von 25 deutschen Staaten, aber tatsächlich von Preußen dominiert (das ca. 60% des Territoriums und der Bevölkerung des Kaiserreichs umfasste). Die preußische Hohenzollern-Dynastie wurde zur Kaiserdynastie Deutschlands — von Wilhelm I. (1871-1888) über Friedrich III. (1888) bis Wilhelm II. (1888-1918, Abdankung).
Revers — Reichsadler (kaiserlicher deutscher Adler) und Wappenschild der Hohenzollern
Der Revers der Münze 20 Mark Wilhelm I. zeigt den Reichsadler — den kaiserlichen deutschen Adler — mit Kronen über den Köpfen und dem Wappenschild der Hohenzollern-Dynastie auf der Brust. Um den Adler verlaufen die Inschriften DEUTSCHES REICH (oben) und 20 MARK (Nennwert, unten) sowie das Prägejahr. Der Münzbuchstabe (A, B, C, D, E, F, G oder J) befindet sich unter dem Adler. Die Signatur W (Emil Weigand, Designer des Designs) ist auf dem Revers sichtbar — Erkennungszeichen des originalen Designs von 1871.
Der Reichsadler — der kaiserliche deutsche Adler — ist das heraldische Symbol des Deutschen Kaiserreichs seit 1871, das auf die Tradition des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (962-1806) mit dem einköpfigen kaiserlichen Adler zurückgeht. Der Reichsadler auf den Münzen des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918 ist einköpfig (im Gegensatz zum doppelköpfigen Habsburger Adler auf österreichischen Dukaten), mit ausgebreiteten Flügeln, kaiserlicher Krone über dem Kopf und dem Hohenzollern-Wappenschild auf der Brust. Die Adlerflügel sind asymmetrisch — der rechte ist mehr ausgebreitet als der linke — um Stärke und Bewegung zu betonen.
Der Wappenschild auf der Brust des Reichsadlers enthält das Wappen der Hohenzollern-Dynastie — ein weißes und schwarzes Schachbrett (vier silberne und schwarze Felder abwechselnd), gekrönt von der preußischen Krone. Die Hohenzollern waren eine deutsche Adelsdynastie aus Schwaben (Burg Hohenzollern in Baden-Württemberg), die seit dem 15. Jahrhundert über Brandenburg und seit 1701 über das Königreich Preußen herrschte (Friedrich I., 1701-1713). Nach der Deutschen Einigung 1871 wurden die Hohenzollern zur Kaiserdynastie Deutschlands — Wilhelm I., Friedrich III., Wilhelm II.
Designer des Reichsadler-Designs auf den 20-Mark-Münzen war Emil Weigand (1837-1906) — deutscher Medailleur und Graveur, Chefmedailleur der Berliner Münzanstalt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Signatur W auf dem Revers ist sein Autorzeichen — sie erscheint auf allen originalen 20-Mark-Münzen Wilhelms I., Friedrichs III. und Wilhelms II. (bis 1915). Weigand entwarf auch die Reverse der 5-Mark- und 10-Mark-Münzen des Deutschen Kaiserreichs sowie zahlreiche Staatsmedaillen — er war einer der wichtigsten deutschen Medailleure der Bismarck- und Wilhelm-II.-Ära.
Worauf beim Kauf achten
Prüfen Sie Echtheit und Spezifikation — 20 Mark Wilhelm I. wiegt 7,9650 g brutto, enthält 7,1685 g Feingold bei einer Feinheit von 900/1000, Durchmesser 22,5 mm. Die Spezifikation ist konstant für alle Emissionen 1871-1888 aller acht Münzanstalten. Fälschungen der deutschen 20-Mark-Münzen sind auf dem Markt bekannt — insbesondere Kopien aus den 1960er-1970er Jahren aus dem Nahen Osten oder moderne chinesische Repliken mit geringerer Feinheit (manchmal 750-850/1000). Kaufdokumente von einem zertifizierten Goldhändler und gegebenenfalls PCGS- oder NGC-Grading für wertvolle Jahrgänge sind zur Sicherung der Echtheit wichtig.
Prüfen Sie Münzanstalt und Jahrgang — der Münzbuchstabe auf dem Revers unter dem Adler identifiziert den Prägeort: A (Berlin), B (Hannover, nur 1872-1878 — Münzanstalt geschlossen), C (Frankfurt, nur 1872-1879 — Münzanstalt geschlossen), D (München), E (Dresden, später Muldenhütten), F (Stuttgart), G (Karlsruhe), J (Hamburg). Die Münzanstalten Hannover (B) und Frankfurt (C), die 1878-1879 nach der Reorganisation des deutschen Münzsystems geschlossen wurden, haben niedrigere Auflagen und einen höheren Sammlerwert (Aufschlag 10-50% über dem Standard-Bullionpreis). Die Münzanstalten Berlin (A) und München (D) waren die größten und beliebtesten.
Prüfen Sie die Variante — die 20-Mark-Emissionen Wilhelms I. umfassen nur 18 Jahre (1871-1888), mit Ausnahme des letzten Jahres 1888 (kurze Regentschaft Wilhelms I. bis zum 9. März, danach Friedrich III. und Wilhelm II. — „Dreikaiserjahr"). Die beliebtesten sind Emissionen aus den Jahren 1872-1880 (höchste Auflagen, guter Erhaltungszustand), die seltensten — das erste Jahr 1871 (nur Berliner Münzanstalt A) und die letzten Jahre 1887-1888 (niedrigere Auflagen vor dem Tod des Kaisers). Der Erhaltungszustand (PCGS/NGC: VF, EF, AU, MS) beeinflusst den Aufschlag — für die Edelmetallstrategie ist VF-EF akzeptabel, für die Sammlerstrategie wird MS-63 oder höher bevorzugt.
Der Marktaufschlag bei 20-Mark-Münzen Wilhelms I. hält sich typischerweise im Bereich von 4-9% über Spot — Durchschnitt im Segment historischer deutscher Münzen. Höher als bei Massenbullionmünzen (Krugerrand 4-7%) aufgrund des historischen Status und der geringeren Produktionsskala, aber niedriger als bei 20 Mark Wilhelms II. (typisch 5-10% — größere Auflage und bessere Verfügbarkeit) oder Friedrichs III. (50-200% — kurze Regentschaft 1888). Für Investoren, die sich auf den Goldgehalt konzentrieren, bietet 20 Mark Wilhelm I. das beste Verhältnis von Preis und Einzigartigkeit unter den drei deutschen Kaisern.
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- Acht deutsche Münzanstalten — vollständige Abdeckung der föderalen Struktur des Kaiserreichs: Verfügbar sind 20-Mark-Emissionen Wilhelms I. aus verschiedenen deutschen Münzanstalten (Berlin A, Hannover B, Frankfurt C, München D, Dresden E, Stuttgart F, Karlsruhe G, Hamburg J) — mit unterschiedlichen Auflagen und Sammlerwerten. Die achtfache Münzanstaltsstruktur des Kaiserreichs spiegelt den föderalen Charakter des Staates wider (25 Bestandteilstaaten mit administrativer Autonomie).
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Vergleich von 5 großen historischen Weltgoldmünzen des Pakets 107
| Merkmal |
20 USD Double Eagle Liberty |
2 Rand RSA Springbok |
20 Mark Wilhelm I. |
10 Gulden Niederlande |
50 Peso Centenario |
| Land |
USA |
Südafrika |
Deutsches Kaiserreich |
Niederlande |
Mexiko |
| Prägejahre |
1850-1907 |
1961-1983 |
1871-1888 |
1875-1933 |
1921-1947 (Restrike 1949-1972) |
| Feingold |
30,0926 g |
7,3224 g |
7,1685 g |
6,048 g |
37,5000 g |
| Bruttogewicht |
33,4362 g |
7,9881 g |
7,9650 g |
6,720 g |
41,6666 g |
| Feinheit |
900/1000 |
916,7/1000 |
900/1000 |
900/1000 |
900/1000 |
| Durchmesser |
34,0 mm |
22,07 mm |
22,5 mm |
22,5 mm |
37,0 mm |
| Avers |
Liberty-Kopf |
Jan van Riebeeck |
Wilhelm I. |
Wilhelm III. / Wilhelmina |
Engel der Unabhängigkeit |
| Revers |
Bald Eagle |
Springbok |
Reichsadler |
Heraldisches Wappen |
Águila Mexicana |
| Typischer Aufschlag |
6-12% |
5-10% |
4-9% |
4-8% |
3-7% |
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FAQ — häufige Fragen zum 20 Mark Wilhelm I. Deutsches Kaiserreich
Was ist der 20 Mark Wilhelm I. Deutsches Kaiserreich?
20 Mark Wilhelm I. ist eine historische Goldmünze des Deutschen Kaiserreichs, geprägt 1871-1888 mit dem Porträt des ersten Kaisers des geeinten Deutschland. Bruttogewicht 7,9650 g, Feingold 7,1685 g, Feinheit 900/1000 (Goldmark-Standard), Durchmesser 22,5 mm. Geprägt in acht deutschen Münzanstalten: Berlin (A), Hannover (B), Frankfurt (C), München (D), Dresden (E), Stuttgart (F), Karlsruhe (G), Hamburg (J). Avers: Porträt Wilhelms I., WILHELM DEUTSCHER KAISER KÖNIG VON PREUSSEN. Revers: Reichsadler mit Hohenzollern-Wappenschild, DEUTSCHES REICH, 20 MARK. Designer: Emil Weigand (Signatur W). Legal Tender des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918.
Wie lautet die technische Spezifikation des 20 Mark Wilhelm I.?
Bruttogewicht 7,9650 g (Gold + Kupfer), Feingoldgewicht 7,1685 g, Feinheit 900/1000 (Goldmark-Standard), Legierung Au 90% + Cu 10%, Durchmesser 22,5 mm, Stärke ca. 1,3 mm. Hersteller: acht deutsche Münzanstalten (Berlin A, Hannover B, Frankfurt C, München D, Dresden E, Stuttgart F, Karlsruhe G, Hamburg J). Avers: Porträt Wilhelms I., WILHELM DEUTSCHER KAISER KÖNIG VON PREUSSEN, Jahr. Revers: Reichsadler mit Hohenzollern-Wappenschild, DEUTSCHES REICH, 20 MARK, Signatur W (Emil Weigand). Legal Tender des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918.
Wie ist die Geschichte des 20 Mark Wilhelm I. und des Goldmark?
Eingeführt durch die Währungsreform von Reichskanzler Otto von Bismarck 1871 — direkt nach der Proklamation des Deutschen Kaiserreichs im Spiegelsaal von Versailles (18. Januar 1871, nach dem Deutsch-Französischen Krieg). Goldmark — geeinte Währung des Kaiserreichs anstelle lokaler Taler, Gulden, Kronen — funktionierte 1871-1914 (bis zum Ersten Weltkrieg). Drei Kaiser 1871-1918: Wilhelm I. (1871-1888), Friedrich III. (3 Monate 1888 — „Dreikaiserjahr"), Wilhelm II. (1888-1918). Nach dem Ersten Weltkrieg Hyperinflation 1923 → Rentenmark 1923, Reichsmark 1924, Deutsche Mark 1948, Euro 2002.
Worin unterscheidet sich 20 Mark Wilhelms I. von 20 Mark Wilhelms II.?
20 Mark Wilhelm I. (1871-1888) und 20 Mark Wilhelm II. (1888-1915) haben eine IDENTISCHE technische Spezifikation: 7,9650 g brutto, 7,1685 g Feingold, Feinheit 900/1000, Durchmesser 22,5 mm, identischer Revers (Reichsadler). Unterschied: Porträt des Kaisers auf dem Avers und Prägeperiode. Wilhelm I. — älter, mit Bart, regierte 1871-1888 (17 Jahre als Kaiser). Wilhelm II. — jünger, mit Schnurrbart und Helm (auf einigen Emissionen), regierte 1888-1918 (30 Jahre, bis zur Abdankung). 20 Mark Wilhelms II. hat eine größere Auflage (längere Regentschaft) und einen niedrigeren Sammleraufschlag als Wilhelms I.
Für wen ist 20 Mark Wilhelm I. eine praktische Wahl?
Für Anleger, die historisches deutsches Gold des 19. Jahrhunderts schätzen — 20 Mark Wilhelm I. ist ein physisches Artefakt der Geburt des modernen deutschen Staates (Deutsches Kaiserreich 1871-1918) und des deutschen Goldmark-Standards. Für numismatische Sammler, die klassische Designs von Emil Weigand suchen. Für den Aufbau eines diversifizierten Portfolios historischen Weltgoldes — 20 Mark als deutsche Repräsentation neben USA, Niederlande, RSA, Mexiko. Für diejenigen, die die Geschichte Bismarcks, der Hohenzollern und der Deutschen Einigung schätzen.
Wie ist der MwSt-, CGT- und IRA-Status des 20 Mark Wilhelm I.?
MwSt in der EU — BEFREIT (historische Legal-Tender-Münze, Feinheit 900 ≥ 900/1000, Prägung nach 1800, Marktpreis ≤180% des Goldwerts — erfüllt EU-Richtlinie 2006/112/EG Art. 344 und das polnische MwSt-Gesetz Art. 122). CGT-frei in UK — NEIN (CGT-Befreiung gilt nur für British Legal Tender — Sovereign, Britannia, Lunar UK). IRA-fähig in USA — NEIN (IRS lässt nur amerikanische Münzen auf der Liste zu — American Gold Eagle, American Buffalo und ausgewählte moderne Bullions; historische Münzen, einschließlich 20 Mark, sind NICHT zugelassen).
Wie kaufe ich 20 Mark Wilhelm I. bei GoldInvest24?
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