10 Französische Franken Marianne und Hahn (1899-1914) — die kleinste französische Goldmünze des LMÜ-Standards mit dem Porträt der Marianne in Phrygischer Mütze und Gallischem Hahn auf dem Revers (kleine Fraktion der Lateinischen Münzunion)
Die Goldmünze 10 Französische Franken Marianne und Hahn ist eine kleine LMÜ-Fraktion — eine französische 10-Franken-Münze nach dem Standard der Lateinischen Münzunion, geprägt in der Monnaie de Paris in den Jahren 1899-1914 — die kleinste französische Goldmünze des LMÜ-Standards, mit einem Bruttogewicht von 3,2258 g, einem Feingoldgewicht von 2,9032 g, einer Feinheit von 900/1000 (Crown-Gold-Stil-Legierung), einem Durchmesser von 19,0 mm und einem Nennwert von 10 französischen Franken als historisches gesetzliches Zahlungsmittel der Dritten Republik. Der Avers zeigt das Profil der Marianne mit Phrygischer Mütze und der Aufschrift REPUBLIQUE FRANÇAISE, der Revers den Gallischen Hahn (Gallus) mit dem Motto LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ und der Nominale 10 FRANCS. Designer des Entwurfs ist Jules-Clément Chaplain (1839-1909) — derselbe Medailleur, der die 20-Franken-Marianne und Hahn (1898) entwarf — der 20F-Entwurf wurde auf die kleinere Nominale 10F skaliert mit identischer Ikonografie. Die 10F-Spezifikation ist genau die Hälfte der LMÜ-20F: 3,2258 g brutto / 2,9032 g Feingold = 50% des Wertes der 20F. Die Münze ist in der EU mehrwertsteuerfrei als Legal-Tender-Münze mit einer Feinheit von 900/1000, die nach 1800 geprägt wurde, mit einem typischen Marktaufschlag von 8-15% über Spot — kleine historische Fraktionen haben einen höheren Stückaufschlag als 20F aufgrund geringerer Auflagen und höherer Produktionskosten pro Einheit.
Technische Spezifikation
| Parameter |
Wert |
| Hersteller |
Monnaie de Paris (Frankreich, Münzzeichen „A" — Paris) |
| Serie |
10 Francs Marianne et Coq — Dritte Französische Republik (kleine LMÜ-Fraktion) |
| Prägejahre |
1899-1914 (bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs) |
| Standard |
LMÜ-10F (Hälfte der LMÜ-20F, Lateinische Münzunion 1865) |
| Bruttogewicht |
3,2258 g (Gold + Kupfer) |
| Feingoldgewicht |
2,9032 g (= genau 1/2 der LMÜ-20F) |
| Feinheit |
900/1000 (Crown-Gold-Stil-Legierung) |
| Legierung |
Au 90% + Cu 10% |
| Durchmesser |
19,0 mm |
| Stärke |
ca. 1,0 mm |
| Nennwert |
10 französische Franken (historisches Legal Tender der Dritten Republik) |
| Avers |
Profil der Marianne mit Phrygischer Mütze, REPUBLIQUE FRANÇAISE — Jules-Clément Chaplain |
| Revers |
Gallischer Hahn (Gallus) stehend, LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ, 10 FRANCS, Jahr |
| Designer |
Jules-Clément Chaplain (1839-1909) — derselbe wie 20F Marianne und Hahn (334) |
| LBMA-Status |
Nicht direkt (historische Münze, keine aktuelle Bullion-Emission) |
| MwSt in der EU |
Befreit (Legal-Tender-Münze, Feinheit 900 = Minimum, Prägung nach 1800, EU-Richtlinie 2006/112/EG Art. 344) |
| UK-Status |
NICHT CGT-frei (CGT-frei gilt nur für British Legal Tender) |
| USA-Status |
NICHT IRA-fähig (IRS lässt nur amerikanische Münzen und ausgewählte Bullions zu) |
| Verpackung |
Schutzkapsel einzeln |
Warum 10 Französische Franken Marianne und Hahn einen Platz im Portfolio verdienen
- Kleinste französische Goldmünze des LMÜ-Standards — 10F-Fraktion: 10 Französische Franken Marianne und Hahn (1899-1914) ist die kleinste französische Goldmünze des Standards der Lateinischen Münzunion — Bruttogewicht 3,2258 g, Feingoldgewicht 2,9032 g (= genau die Hälfte der LMÜ-20F). Kleiner als die 20-Franken-Münze (5,80645 g Gold) oder die 50-Franken-Münze (14,5161 g Gold Napoleons III.), ideal zur Diversifizierung des historischen Goldportfolios um fraktionale Münzen (kleine Nennwerte ermöglichen flüssige kleine Tauschgeschäfte).
- Genau die Hälfte der LMÜ-20F — perfekte Proportion: Die Spezifikation der 10F LMÜ wurde mathematisch als genau die Hälfte der 20F berechnet: 6,4516 g / 2 = 3,2258 g brutto, 5,80645 g / 2 = 2,9032 g Feingold, Feinheit 900/1000 identisch. Der Durchmesser wurde von 21,0 mm auf 19,0 mm reduziert — proportional zur Masse. Die perfekte Proportion ermöglichte die Austauschbarkeit: 2 × 10F = 1 × 20F im internen Umlauf Frankreichs.
- Designer Jules-Clément Chaplain — derselbe wie 20F Marianne und Hahn (ID 334): Jules-Clément Chaplain (1839-1909) entwarf sowohl die 20F (1898) als auch die 10F (1899) Marianne und Hahn — der 20F-Entwurf wurde auf die kleinere Nominale skaliert unter Beibehaltung der identischen Ikonografie (Marianne mit Phrygischer Mütze auf dem Avers, Gallischer Hahn auf dem Revers). Die Signatur J.C. CHAPLAIN ist auf beiden Nominalen sichtbar. Die Designkonsistenz von 10F und 20F ist das Erkennungszeichen der französischen LMÜ-Numismatik um die Jahrhundertwende.
- Marktaufschlag 8-15% über Spot — höherer Fraktionsaufschlag der LMÜ: 10F LMÜ hat einen höheren Aufschlag als 20F LMÜ (3-6% Marianne und Hahn) — typisch 8-15% über Spot. Dies resultiert aus der geringeren Serienauflage (10F wurden in geringeren Mengen als 20F geprägt) und den höheren Produktionskosten pro Einheit einer kleinen Münze (gleicher Produktionsprozess, geringere Masse, also höherer Kostenanteil am Stückpreis). Der höhere Stückaufschlag ist ein Merkmal aller kleinen Fraktionen historischer Goldmünzen (vergleiche: 1/10 oz Krugerrand vs 1 oz Krugerrand).
- Kleine Nennwerte zur Diversifizierung des historischen Portfolios: 10F LMÜ sind ideal zur Diversifizierung des historischen Goldportfolios um kleine Nennwerte — neben klassischen 20F LMÜ (Vreneli, Marianne und Hahn, Napoleon III.) und größeren Fraktionen (50F Napoleon III., 100F Napoleon III.). Die 10F-Fraktion (2,9032 g Gold) ist auf dem Sekundärmarkt liquide, leicht in Euro-Währungen umtauschbar und ermöglicht eine präzise Kontrolle der Goldtransaktionsgröße.
Geschichte der 10 Französischen Franken Marianne und Hahn (1899-1914) — kleine LMÜ-Fraktion der Dritten Republik
Der Entwurf 10F Marianne und Hahn wurde 1899 von der Monnaie de Paris eingeführt — ein Jahr nach der Einführung des 20F Marianne und Hahn-Entwurfs von Jules-Clément Chaplain (1898). Dieselbe Ikonografie (Marianne mit Phrygischer Mütze auf dem Avers, Gallischer Hahn auf dem Revers) wurde für die kleinere Nominale 10F angewendet — mit proportionaler Skalierung der Motive auf einen kleineren Durchmesser (19,0 mm statt 21,0 mm). Die Entscheidung für eine einheitliche Ikonografie für 10F und 20F war konsistent mit der Politik der Vereinheitlichung der Entwürfe der französischen Numismatik um die Jahrhundertwende.
10F LMÜ wurde in der Monnaie de Paris (Münzzeichen „A" — Paris) 16 Jahre lang (1899-1914) geprägt — parallel zur 20F Marianne und Hahn. Die Gesamtauflage der 16-jährigen 10F-Produktion war deutlich niedriger als die 20F (einige Mio. Stück vs. 117 Mio. 20F) — was die geringere Nachfrage nach kleinen Goldnennwerten im Umlauf widerspiegelt (kleine Transaktionen wurden hauptsächlich in silbernen Franken 5F, 2F, 1F, 50 Centimes durchgeführt). 10F LMÜ erfüllte eher die Rolle einer Goldreserve mit kleiner Einheit für Privatbürger als einer täglichen Währung.
Die Produktion der 10F LMÜ endete mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 — die Bank von Frankreich setzte die Umwandelbarkeit von Gold in Papiergeld (Papierfranken) aus, und alle französischen Goldumlaufmünzen (10F, 20F, 50F, 100F) wurden in der Staatsschatzkammer als strategische Reserve des kriegsführenden Staates gesammelt. Nach dem Krieg wurde 10F LMÜ nicht wiederaufgenommen — die französische Währung des 20. Jahrhunderts war Papier, und die Goldfraktionen der Vorkriegszeit blieben im Sekundärumlauf als Goldreserve für Bürger (bis heute).
10F LMÜ 1899-1914 ist die letzte französische 10-Franken-Goldmünze des LMÜ-Standards — frühere 10F wurden im Zweiten Kaiserreich (Napoleon III. 1854-1860, 1862-1868) und in der Dritten Republik mit dem Cérès-Entwurf (1878) geprägt. Alle diese früheren 10F LMÜ haben die identische technische Spezifikation (3,2258 g brutto / 2,9032 g Feingold / 900/1000 / 19,0 mm) — aber unterschiedliche Ikonografie. 10F Marianne und Hahn von 1899-1914 ist die letzte französische 10-Franken-Goldmünze des LMÜ-Standards — ein Symbol für das Ende der Ära der kleinen Fraktionen des französischen klassischen Goldstandards.
Der LMÜ-Standard 10F wurde als offizielle kleine Fraktion der Lateinischen Münzunion durch den Vertrag vom 23.12.1865 eingeführt — alle LMÜ-Mitgliedsstaaten (Frankreich, Belgien, Schweiz, Italien, Griechenland ab 1868) konnten 10F prägen (10 Franken oder Äquivalent in Lire im Falle Italiens) mit identischer Spezifikation. Belgien prägte 10F mit Leopold II., die Schweiz — 10 Franken mit Helvetia, Italien — 10 Lire mit Viktor Emanuel II. und Umberto I. Alle diese 10F LMÜ sind zwischen den Mitgliedsstaaten der Union vollständig austauschbar — vollständige Interoperabilität des Währungsmusters des 19. Jahrhunderts.
Avers — Marianne mit Phrygischer Mütze von Jules-Clément Chaplain (1899, skalierte Version 10F)
Der Avers der Münze 10 Französische Franken Marianne und Hahn zeigt das Profil der Marianne — der Allegorie der Französischen Republik — nach rechts gewandt, mit Phrygischer Mütze (Freiheitsmütze) — identisches Bild wie auf der 20F Marianne und Hahn (ID 334), aber auf den kleineren Durchmesser von 19,0 mm skaliert. Marianne hat langes, wallendes Haar, das auf die Schulter fällt, mit einer Phrygischen Mütze auf dem Kopf, die mit einem Band mit der Aufschrift REPUBLIQUE FRANÇAISE geschmückt ist. Um das Porträt verläuft die Aufschrift REPUBLIQUE FRANÇAISE im Halbkreis von oben. Die Künstlersignatur „J.C. CHAPLAIN" ist unter dem Porträt sichtbar.
Designer des 10F-Avers ist Jules-Clément Chaplain (1839-1909) — derselbe französische Medailleur, der die 20F Marianne und Hahn (1898) entwarf und die 20F Marianne und Hahn, die ab 1899 produziert wurden. Die Designkonsistenz von 10F und 20F ist beabsichtigt — es war eine stilistische Entscheidung der Monnaie de Paris zur Vereinheitlichung der Entwürfe der französischen LMÜ-Numismatik um die Jahrhundertwende. Die Signatur J.C. CHAPLAIN auf beiden Nominalen ermöglicht die sofortige Identifizierung der Urheberschaft und der Serie.
Marianne als Allegorie der Französischen Republik erschien zum ersten Mal nach der Französischen Revolution 1789 — die Proklamation der I. Republik am 22. September 1792 führte zur Notwendigkeit eines weiblichen Symbols für die neue Regierungsform. Der Name „Marianne" begann ab der II. Republik (1848-1851) verwendet zu werden — Marie-Anne war im 18.-19. Jahrhundert in Frankreich ein sehr verbreiteter Frauenname. Marianne ist das offizielle staatliche Symbol Frankreichs — sie erscheint auf dem Staatssiegel, Briefmarken, Münzen und dem französischen Euro. Der Chaplain-Entwurf (1898 für 20F, 1899 für 10F) ist die klassische Version der Marianne für die französische Numismatik um die Wende des 19./20. Jahrhunderts.
Die Phrygische Mütze (bonnet phrygien) auf dem Kopf der Marianne — ein Schlüsselelement der republikanischen Ikonografie — stammt aus dem antiken Rom, wo der pileus libertatis (Freiheitsmütze) Sklaven verliehen wurde, die aus der Sklaverei befreit wurden. Die Phrygische Mütze erschien in der französischen revolutionären Ikonografie 1789 — ab 1792 (I. Republik) wurde sie zum offiziellen Symbol der republikanischen Freiheit. Auf den Münzen der Dritten Republik wird Marianne immer mit Phrygischer Mütze dargestellt — der Chaplain-Entwurf (1898-1899) setzt diese Tradition auf 10F und 20F fort.
Revers — Gallischer Hahn (Gallus) mit dem Motto LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ (skalierte Version 10F)
Der Revers der Münze 10 Französische Franken Marianne und Hahn zeigt den Gallischen Hahn (le Coq Gaulois, Gallus) stehend im linken Profil, mit erhobenem Kopf und ausgebreitetem Schwanz — identisches Bild wie auf der 20F Marianne und Hahn (ID 334), aber auf den kleineren Durchmesser von 19,0 mm skaliert. Über dem Hahn verläuft das Motto LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) in drei Zeilen. Unter dem Hahn erscheint die Nominale 10 FRANCS (statt 20 FRANCS auf der 20F) sowie das Prägejahr. Das Münzzeichen „A" (Paris) befindet sich diskret neben dem Datum.
Der Gallische Hahn (le Coq Gaulois) ist eines der wichtigsten Symbole Frankreichs — er stammt aus einem lateinischen Wortspiel: Das Wort „gallus" im Lateinischen bedeutet sowohl „Gallier" (Einwohner Galliens) als auch „Hahn". Die Römer verwendeten dieses Wortspiel in der Antike. Im Mittelalter begann das Hahnsymbol als Emblem Frankreichs zu funktionieren — der Gallische Hahn war bereits im 14. Jahrhundert auf königlichen Siegeln präsent. Den offiziellen Status des Gallischen Hahns als Symbol Frankreichs etablierte die Dritte Republik (1870-1940) — der Hahn ersetzte den Engel von Augustin Dupré als Revers der französischen 10F und 20F 1898-1899.
Das Motto LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) ist das offizielle Motto der Französischen Republik — proklamiert während der Französischen Revolution 1789, in die Verfassung Frankreichs 1848 (II. Republik) eingeführt, von allen nachfolgenden französischen Republiken bewahrt. Auf dem Revers der 10F Marianne und Hahn verläuft das Motto im Halbkreis über dem Hahn — verbindet das Symbol Frankreichs (Hahn) mit den fundamentalen Werten der Republik. Zusammen mit der Aufschrift REPUBLIQUE FRANÇAISE auf dem Avers bildet es eine vollständige Erklärung der republikanischen Identität der Münze — identisch wie auf der 20F (ID 334).
Die Nominale 10 FRANCS unter dem Hahn (statt 20 FRANCS auf der 20F Marianne und Hahn) ist das wichtigste unterscheidende Merkmal zwischen 10F und 20F LMÜ Marianne und Hahn. Die übrigen ikonografischen Elemente (Marianne, Phrygische Mütze, Hahn, Motto LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ, REPUBLIQUE FRANÇAISE, Signatur J.C. CHAPLAIN) sind identisch. Der Durchmesser (19,0 mm vs 21,0 mm) und die Masse (3,2258 g vs 6,4516 g) sind genau proportional (1:2). Das Münzzeichen „A" auf beiden Nominalen.
Worauf beim Kauf zu achten ist
Prüfen Sie den Jahrgang der Münze 10F Marianne und Hahn — die Emission wurde 16 Jahre lang (1899-1914) mit unterschiedlichen Jahresauflagen geführt. Die höchsten Auflagen fielen in die Jahre 1907-1914 (mehrere hunderttausend bis eine Million Stück pro Jahr), die niedrigsten — in die Jahre 1903-1906 (unter 200 000 Stück). Alle Jahrgänge sind im Sekundärhandel erhältlich, aber die selteneren (1903-1906) können einen höheren Sammlerwert als Mixed Years haben. Der Sammleraufschlag für bestimmte Jahrgänge in UNC-Zuständen kann 30-80% über Mixed Years erreichen.
Der Marktaufschlag auf 10F Marianne und Hahn hält sich typischerweise im Bereich von 8-15% über Spot — höher als auf 20F Marianne und Hahn (3-6%) aufgrund der geringeren Serienauflage und höherer Produktionskosten pro Einheit einer kleinen Münze. Dieses Prinzip (höherer Stückaufschlag für kleinere Fraktionen) ist universell für alle historischen und Bullion-Serien von Goldmünzen — vergleiche: 1/10 oz Krugerrand (Aufschlag 12-18%) vs 1 oz Krugerrand (Aufschlag 4-7%). Für eine Anlagestrategie der Akkumulation historischen fraktionalen Goldes ist 10F LMÜ eine praktische Wahl (kleine Einheit = flexible Liquidität, akzeptabler Aufschlag).
Prüfen Sie die Prägestätte — alle 10F Marianne und Hahn werden ausschließlich in der Monnaie de Paris geprägt (Münzzeichen „A" — Paris, historische französische Münzstätte, tätig seit 864). Das Fehlen des Münzzeichens „A" oder ein anderes Münzzeichen weist höchstwahrscheinlich auf eine Fälschung oder einen modernen Restrike hin. Die Monnaie de Paris ist die älteste tätige Finanzinstitution Frankreichs — sie prägt Umlaufmünzen ununterbrochen seit den Zeiten Karls des Kahlen (9. Jahrhundert).
Prüfen Sie den Zustand der Münze und die Authentizität — 10F Marianne und Hahn in der Legierung 900/1000 ist härter als reines 999,9 Gold, bewahrt aber nach 110-125 Jahren seit der Prägung typische Zirkulationsspuren: leichte Abnutzungen, feine Kratzer, natürliche Oberflächenpatina. Für eine Anlagestrategie sind die Grade VF (Very Fine) und EF (Extremely Fine) akzeptabel — ausreichend zur Bestätigung der Authentizität und des Goldgehalts. Die Grade AU (About Uncirculated) und UNC (Uncirculated) werden von Sammlern gesucht und haben einen höheren Aufschlag. Jede Münze wird in einer Schutzkapsel einzeln geliefert, um die Oberfläche zu erhalten — besonders wichtig für die kleine Fraktion 10F.
Warum GoldInvest24
- Vollständiger Querschnitt der Münzen europäischer Währungsunionen des 19./20. Jahrhunderts: Im Katalog finden Sie alle 5 Münzen des Pakets 108 — 20F Marianne und Hahn (Frankreich), 20F Cérès II. Republik (Frankreich), 10F Marianne und Hahn (Frankreich), 20 Lire Umberto I. (Italien), 20 Kronen Friedrich VIII. (Dänemark) — was den Aufbau eines LMÜ + SMÜ-Portfolios mit verschiedenen Nennwerten (10F fraktional, 20F Standard, 20 skandinavische Kronen) ermöglicht.
- Kleine LMÜ-Fraktionen für präzise Diversifizierung: Angebot 10F LMÜ im Mixed-Years-Format (verschiedene Jahrgänge 1899-1914) mit einem Aufschlag von 8-15% über Spot — die kleinste französische Goldmünze des LMÜ-Standards, ideal zur Diversifizierung des historischen Goldportfolios um kleine Nennwerte (präzise Kontrolle der Transaktionsgröße).
- Sprachversionen PL / DE / EN: Vollständige technische Beschreibungen und Spezifikationen in drei Sprachen für die bequeme Bedienung des polnischen, deutschen und internationalen Marktes — besonders wertvoll bei kleinen historischen Fraktionen, wo numismatische Terminologie zwischen Märkten variieren kann.
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Vergleich von 5 Münzen des Pakets 108 — Marianne und Hahn, Cérès II. Rep., 10F Marianne, Umberto I., Friedrich VIII.
| Merkmal |
20F Marianne+Hahn (FR) |
20F Cérès II. Rep. (FR) |
10F Marianne+Hahn (FR) |
20 Lire Umberto I. (IT) |
20 Kronen Friedrich VIII. (DK) |
| Prägejahre |
1899-1914 |
1848-1851 |
1899-1914 |
1879-1897 |
1908-1912 |
| Standard |
LMÜ-20F |
Pre-LMÜ-20F |
LMÜ-10F |
LMÜ-20F |
SMÜ 20 Kronen |
| Münzstätte |
Monnaie de Paris (A) |
Monnaie de Paris (A) |
Monnaie de Paris (A) |
Römische Münze (R) |
Münze Kopenhagen (♥) |
| Avers |
Marianne mit Phrygischer Mütze |
Cérès mit Ährenkrone |
Marianne mit Phrygischer Mütze |
Umberto I. (mit Bart) |
Friedrich VIII. (Profil) |
| Designer |
Jules-Clément Chaplain |
Louis Merley |
Jules-Clément Chaplain |
Filippo Speranza |
Heinrich Goldschmidt |
| Bruttogewicht |
6,4516 g |
6,4516 g |
3,2258 g |
6,4516 g |
8,9606 g |
| Feingold |
5,80645 g |
5,80645 g |
2,9032 g |
5,80645 g |
8,0645 g |
| Feinheit |
900/1000 |
900/1000 |
900/1000 |
900/1000 |
900/1000 |
| Durchmesser |
21,0 mm |
21,0 mm |
19,0 mm |
21,0 mm |
23,0 mm |
| Typischer Aufschlag |
3-6% |
5-10% |
8-15% |
5-10% |
6-12% |
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FAQ — häufige Fragen zur 10 Französischen Franken Marianne und Hahn
Was ist die 10 Französische Franken Marianne und Hahn?
Die 10 Französischen Franken Marianne und Hahn sind eine kleine französische LMÜ-Fraktion, geprägt in der Monnaie de Paris in den Jahren 1899-1914 mit einem Bruttogewicht von 3,2258 g, einem Feingoldgewicht von 2,9032 g (= genau die Hälfte der LMÜ-20F), einer Feinheit von 900/1000 und einem Durchmesser von 19,0 mm. Der Avers zeigt das Profil der Marianne mit Phrygischer Mütze und der Aufschrift REPUBLIQUE FRANÇAISE, der Revers den Gallischen Hahn mit dem Motto LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ und der Nominale 10 FRANCS. Designer ist Jules-Clément Chaplain (derselbe wie 20F Marianne und Hahn, ID 334) — der 20F-Entwurf wurde auf die kleinere Nominale 10F skaliert.
Wie lautet die technische Spezifikation der 10F Marianne und Hahn?
Bruttogewicht 3,2258 g (Gold + Kupfer), Feingoldgewicht 2,9032 g (= genau 1/2 der LMÜ-20F), Feinheit 900/1000 (Au 90% + Cu 10%), Durchmesser 19,0 mm, Stärke ca. 1,0 mm, Nennwert 10 französische Franken. Münzstätte: Monnaie de Paris (Münzzeichen „A"). Avers: Marianne mit Phrygischer Mütze, REPUBLIQUE FRANÇAISE — Jules-Clément Chaplain. Revers: Gallischer Hahn, LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ, 10 FRANCS, Jahr.
Wie ist die Geschichte der 10F Marianne und Hahn?
Der Entwurf 10F Marianne und Hahn wurde 1899 von der Monnaie de Paris eingeführt — ein Jahr nach der 20F Marianne und Hahn Chaplains (1898). Dieselbe Ikonografie auf die kleinere Nominale 10F skaliert. In der Monnaie de Paris 1899-1914 geprägt — Gesamtauflage deutlich niedriger als 20F. Die Produktion wurde durch den Ersten Weltkrieg beendet. 10F Marianne und Hahn ist die letzte französische 10-Franken-Goldmünze des LMÜ-Standards.
Worin unterscheidet sich 10F Marianne und Hahn von den übrigen Münzen des Pakets 108?
10F Marianne und Hahn (FR, 1899-1914) — kleine LMÜ-Fraktion (2,9032 g Gold), Aufschlag 8-15%, dieselbe Ikonografie wie 20F. 20F Marianne und Hahn (FR, 1899-1914) — die auflagenstärkste französische LMÜ-20F, Aufschlag 3-6%. 20F Cérès II. Republik (FR, 1848-1851) — Pre-LMÜ, kurze Emission, Aufschlag 5-10%. 20 Lire Umberto I. (IT, 1879-1897) — italienische LMÜ-20F, Römische Münze. 20 Kronen Friedrich VIII. (DK, 1908-1912) — SMÜ, 8,0645 g Gold, Aufschlag 6-12%.
Für wen ist die 10F Marianne und Hahn eine praktische Wahl?
Für Anleger, die eine kleine französische LMÜ-Fraktion zur Diversifizierung des historischen Goldportfolios suchen (präzise Kontrolle der Transaktionsgröße, da 10F = Hälfte der 20F), für den Aufbau eines vollständigen Portfolios französischer LMÜ (10F + 20F + 50F + 100F) mit konsistenter Marianne-und-Hahn-Ikonografie, sowie für Sammler französischer kleiner Goldfraktionen der Dritten Französischen Republik (1870-1940).
Wie ist der LBMA-, MwSt-, CGT- und IRA-Status der Münze 10F Marianne und Hahn?
LBMA Good Delivery — NICHT direkt (historische Münze, keine aktuelle Bullion-Emission). MwSt in der EU — BEFREIT (historisches Legal Tender, Feinheit 900 = Minimum, Prägung nach 1800, Marktpreis ≤180% des Goldwerts — erfüllt EU-Richtlinie 2006/112/EG Art. 344 und das polnische MwSt-Gesetz Art. 122). CGT-frei in UK — NEIN (CGT-frei gilt nur für British Legal Tender). IRA-fähig in USA — NEIN (IRS lässt nur amerikanische Münzen und ausgewählte modernen Bullions zu).
Wie kaufe ich die 10 Französischen Franken Marianne und Hahn bei GoldInvest24?
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