1/2 oz Britannia — gemischte Jahrgänge, 15,55 g Feingold
Die halbe Unze der Britannia in gemischten Jahrgängen. Jedes Stück enthält 15,552 g Feingold. Der Feingehalt hängt dagegen vom Prägejahr ab: Bis 2012 wurde die Britannia in 22 Karat geprägt, seit 2013 in 999,9. Beide Varianten enthalten dieselbe Menge Gold.
Technische Daten
| Merkmal |
Wert |
| Feingold |
15,552 g |
| Feingehalt |
916,7 bis 2012 · 999,9 ab 2013 |
| Durchmesser |
27,00 mm |
| Nennwert |
50 Pfund |
| Prägestätte |
The Royal Mint, Vereinigtes Königreich |
| Revers |
Britannia, Entwurf Philip Nathan |
Drei Legierungen, dieselbe Goldmenge
Die Britannia gibt es seit 1987, und sie hat in dieser Zeit dreimal die Legierung gewechselt. Von 1987 bis 1989 bestand sie aus 22 Karat Gold mit Kupfer. Von 1990 bis 2012 wurde das Kupfer durch Silber ersetzt — daher der hellere, leicht gelbliche Ton dieser Jahrgänge. Seit 2013 prägt die Royal Mint in 999,9 ohne Zusätze. Entscheidend für den Wert ist, dass die Feingoldmenge in allen drei Epochen gleich blieb: eine halbe Unze ist eine halbe Unze. Die älteren Stücke sind dafür insgesamt schwerer, weil zum Gold noch das Legierungsmetall kommt.
Avers
Die Vorderseite zeigt das Bildnis der jeweiligen Krone: Jahrgänge bis 2022 tragen Elisabeth II., ab 2023 König Charles III. nach dem Entwurf von Martin Jennings. Bei gemischten Jahrgängen ist das Porträt damit ein grobes Datierungsmerkmal.
Revers
Auf der Rückseite steht Britannia mit Dreizack und Schild nach dem Entwurf von Philip Nathan, der die Serie seit 1987 begleitet. In einzelnen Jahrgängen erschienen abweichende Rückseiten, sodass bei gemischten Jahrgängen auch das Motiv nicht festgelegt ist. Die vier Sicherheitsmerkmale der Royal Mint — Mikroschrift, latentes Bild, Tinkturlinien und Oberflächenanimation — finden sich nur auf den jüngeren Prägungen.
Woran Sie erkennen, welche Legierung Sie in der Hand halten
Am zuverlässigsten über das Gesamtgewicht: Ein Stück mit 999,9 wiegt praktisch genau 15,55 Gramm, ein 22-karätiges deutlich mehr, weil Kupfer oder Silber hinzukommen. Der zweite Hinweis ist die Farbe — Kupferlegierungen wirken rötlicher, Silberlegierungen heller als reines Gold. Und der dritte ist die Jahreszahl auf der Münze. Für den Goldwert spielt keine dieser drei Beobachtungen eine Rolle: Der Feingoldgehalt ist bei allen Jahrgängen identisch.
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Die Stückelungen im Vergleich
| Größe |
Feingold |
Durchmesser |
Nennwert |
| 1/10 oz |
3,110 g |
16,50 mm |
10 Pfund |
| 1/4 oz |
7,776 g |
22,00 mm |
25 Pfund |
| 1/2 oz |
15,552 g |
27,00 mm |
50 Pfund |
| 1 oz |
31,103 g |
32,69 mm |
100 Pfund |
Häufige Fragen
Welchen Feingehalt hat die Münze, die ich bekomme?
Das hängt vom Jahrgang ab: bis 2012 22 Karat, ab 2013 999,9. Die Feingoldmenge ist in beiden Fällen dieselbe.
Wie viel Gold enthält die halbe Unze?
15,552 Gramm — unabhängig davon, aus welcher Epoche das Stück stammt.
Warum sind ältere Britannias schwerer?
Weil zum Gold noch Legierungsmetall kommt: bis 1989 Kupfer, von 1990 bis 2012 Silber.
Woran erkenne ich das Prägejahr?
An der Jahreszahl auf der Münze und grob am Königsporträt: bis 2022 Elisabeth II., ab 2023 Charles III.
Haben alle Jahrgänge die Sicherheitsmerkmale?
Nein. Mikroschrift, latentes Bild, Tinkturlinien und Oberflächenanimation tragen nur die jüngeren Prägungen.
Fällt beim Kauf Mehrwertsteuer an?
Ja. Goldmünzen, die nach 1800 geprägt wurden, in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sind und einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendsteln aufweisen, sind nach der EU-Richtlinie 2006/112/EG von der Mehrwertsteuer befreit. Die Britannia erfüllt alle drei Bedingungen — auch die älteren Jahrgänge mit 916,7.