Sovereign Königin Victoria mit Wappenrevers — 7,32 g Feingold, Jahrgänge 1871 bis 1887
Dieser Sovereign aus der Regierungszeit Königin Victorias trägt auf der Rückseite nicht den heiligen Georg, sondern das gekrönte Wappen. Er enthält 7,32 g Feingold bei einem Gesamtgewicht von 7,98805 g, Feingehalt 917/1000, und misst 22,05 mm.
Zwei Rückseiten, eine Münze
Der Sovereign kam 1817 mit Benedetto Pistruccis St.-Georg-Motiv in den Umlauf. Von 1825 an trat an dessen Stelle ein Wappenrevers, der die folgenden Jahrzehnte prägte. 1871 kehrte St. Georg zurück — im Rahmen der Bemühungen, die Münzprägung wieder ansehnlicher zu gestalten.
Diese Position umfasst die Jahrgänge 1871 bis 1887 mit Wappenrevers und stammt damit aus der Übergangszeit, in der beide Bildseiten nebeneinander erschienen. Für Sammler ist das der eigentliche Reiz dieser Stücke: Sie zeigen die Rückseite, die auf dem heutigen Sovereign nicht mehr vorkommt.
Technische Daten
| Merkmal |
Wert |
| Feingoldgehalt |
7,32 g |
| Gesamtgewicht |
7,98805 g |
| Feingehalt |
917/1000 (22 Karat) |
| Durchmesser |
22,05 mm |
| Revers |
gekröntes Wappen |
| Jahrgänge |
1871–1887 |
| Prägestätte |
Royal Mint |
Avers
Der Avers zeigt Königin Victoria, die von 1837 bis 1901 regierte. In den hier angebotenen Jahrgängen trägt sie das jugendliche Bildnis, das die Münzen ihrer ersten Regierungsjahrzehnte kennzeichnet.
Revers
Statt des heiligen Georg steht hier das gekrönte Wappen im Mittelpunkt — ein heraldisches Motiv ohne Figurenszene. Wer eine Wappen- und eine St.-Georg-Ausführung nebeneinander legt, sieht zwei völlig verschiedene Gestaltungsauffassungen auf derselben Münze.
Was diesen Typ ausmacht
- Rückseite, die auf modernen Sovereigns nicht mehr erscheint.
- Jahrgänge aus der Übergangszeit 1871 bis 1887.
- Gleicher Goldgehalt wie jeder andere Sovereign: 7,32 g.
- 22 Karat — robuster im Handling als reine Goldmünzen.
- Aus der Regierungszeit Victorias, die 1837 bis 1901 dauerte.
Worauf beim Kauf zu achten ist
Prüfen Sie die Rückseite: Wappen oder heiliger Georg entscheiden über den Typ, nicht über den Goldgehalt — der ist bei beiden identisch. Umlaufmünzen aus dem 19. Jahrhundert zeigen fast immer Gebrauchsspuren; die 22-Karat-Legierung hat sie dabei besser überstehen lassen als weiches 999er Gold. Ein bestimmter Jahrgang oder eine bestimmte Prägestätte lässt sich nur zusichern, wenn das Angebot ihn nennt. Der Aufschlag auf den Materialwert liegt bei historischen Stücken über dem moderner Prägungen.
Mehrwertsteuer
Die Münze ist von der Mehrwertsteuer befreit: Die EU-Richtlinie 2006/112/EG verlangt einen Feingehalt von mindestens 900 und den Status als gesetzliches Zahlungsmittel — mit 917 und dem Sovereign-Nennwert ist beides erfüllt.
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Sovereign und Halbsovereign im Vergleich
| Münze |
Feingold |
Gesamtgewicht |
Feingehalt |
Durchmesser |
| Halbsovereign |
3,66 g |
3,99 g |
917/1000 |
19,16 mm |
| Sovereign |
7,32 g |
7,98805 g |
917/1000 |
22,05 mm |
Häufige Fragen
Wie viel Gold enthält die Münze?
7,32 g Feingold bei einem Gesamtgewicht von 7,98805 g und einem Feingehalt von 917/1000.
Warum steht auf der Rückseite kein heiliger Georg?
Weil der Sovereign von 1825 an einen Wappenrevers trug. Erst 1871 kehrte das St.-Georg-Motiv zurück; beide Bildseiten erschienen danach noch eine Zeit lang.
Ist der Goldgehalt derselbe wie bei einem modernen Sovereign?
Ja. Gewicht und Feingehalt sind seit dem 19. Jahrhundert unverändert.
Wer ist auf dem Avers abgebildet?
Königin Victoria. Sie regierte von 1837 bis 1901.
Sind Gebrauchsspuren üblich?
Ja. Es handelt sich um Umlaufmünzen aus dem 19. Jahrhundert. Die 22-Karat-Legierung ist dabei widerstandsfähiger als reines Gold.
Fällt beim Kauf Mehrwertsteuer an?
Nein. Goldmünzen mit einem Feingehalt ab 900, die gesetzliches Zahlungsmittel sind, sind nach EU-Richtlinie 2006/112/EG befreit.