1/10 oz Wiener Philharmoniker — gemischte Jahrgänge, 3,11 g Feingold
Die Zehntelunze des Wiener Philharmonikers in gemischten Jahrgängen. Jedes Stück enthält 3,110 g Feingold bei 999,9 und misst 16,0 Millimeter. Geprägt wird diese Größe seit 1991; welcher Jahrgang geliefert wird, steht nicht fest.
Technische Daten
| Merkmal |
Wert |
| Feingold |
3,110 g |
| Feingehalt |
999,9/1000 |
| Durchmesser |
16,0 mm |
| Nennwert |
10 Euro (bis 2001: 200 Schilling) |
| Prägestätte |
Münze Österreich, Wien |
| Entwurf |
Thomas Pesendorfer |
| Stückelung im Programm seit |
1991 |
Elf Jahrgänge mit Schilling, alles danach in Euro
Die Zehntelunze kam 1991 ins Programm, die Euro-Umstellung erfolgte 2002. Dazwischen liegen elf Jahrgänge mit dem Nennwert 200 Schilling. Ab 2002 steht 10 Euro auf der Münze. Das ist bei dieser Position der einzige Unterschied, der über die Jahreszahl hinausgeht — Feingehalt, Gewicht, Durchmesser und Motiv sind seit der ersten Prägung gleich geblieben.
Avers — die Orgel des Musikvereins
Die Vorderseite zeigt die Orgel im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, entworfen von Thomas Pesendorfer. Um das Motiv stehen Ausgabestaat, Nennwert, Feingewicht, Feingehalt und Prägejahr — alle Angaben, die den Wert der Münze bestimmen, also auf derselben Seite. Der Nennwert unter der Orgel ordnet das Stück sofort zeitlich ein: 200 Schilling bis 2001, 10 Euro danach.
Revers — das Orchester
Auf der Rückseite steht das Orchestermotiv — Wiener Horn, Fagott, Harfe und vier Violinen um ein Violoncello. Weil es seit 1989 nicht geändert wurde, gibt es bei gemischten Zehntelunzen keinen Jahrgang mit abweichendem Bild. Wer mehrere Stücke nebeneinanderlegt, sieht denselben Revers und unterschiedliche Jahreszahlen.
Worauf Sie bei kleinen Stückelungen aus gemischten Jahrgängen achten sollten
Kleine Münzen wechseln häufiger die Verpackung als große: Zehntelunzen kommen aus Röhren, aus Blistern oder einzeln aus Rückkäufen, und der Erhaltungsgrad fällt entsprechend unterschiedlich aus. Unlegiertes Gold mit 999,9 zeigt Berührungen deutlicher als eine Legierung. Am Goldgehalt ändert das nichts — 3,110 Gramm sind über alle Jahrgänge gleich. Prüfen lässt sich ein Stück zu Hause über Gewicht und Durchmesser; Gold ist außerdem nicht magnetisch.
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Die fünf Stückelungen im Vergleich
| Größe |
Feingold |
Durchmesser |
Nennwert |
seit |
| 1/25 oz |
1,244 g |
13,0 mm |
4 Euro |
2014 |
| 1/10 oz |
3,110 g |
16,0 mm |
10 Euro |
1991 |
| 1/4 oz |
7,776 g |
22,0 mm |
25 Euro |
1989 |
| 1/2 oz |
15,552 g |
28,0 mm |
50 Euro |
1994 |
| 1 oz |
31,103 g |
37,0 mm |
100 Euro |
1989 |
Häufige Fragen
Aus welchen Jahren stammen die Münzen?
Aus dem Zeitraum ab 1991, dem Einführungsjahr dieser Größe. Ein bestimmter Jahrgang lässt sich nicht vorgeben.
Kann ein Stück mit Schilling-Nennwert dabei sein?
Ja. Jahrgänge von 1991 bis 2001 tragen 200 Schilling, ab 2002 steht 10 Euro auf der Münze.
Wie viel Gold enthält die Zehntelunze?
3,110 Gramm bei einem Feingehalt von 999,9. Da keine Legierungsmetalle beigemischt sind, entspricht das Gesamtgewicht praktisch dem Feingoldgehalt.
In welcher Verpackung kommen die Münzen?
Das hängt vom einzelnen Stück ab. Bei gemischten Jahrgängen fließen Münzen aus Röhren, aus Blistern und aus Rückkäufen ein.
Sind Gebrauchsspuren zu erwarten?
Bei älteren Stücken möglich. Der Goldgehalt bleibt davon unberührt, der Erhaltungsgrad kann aber schwanken.
Fällt beim Kauf Mehrwertsteuer an?
Ja. Goldmünzen, die nach 1800 geprägt wurden, in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sind und einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendsteln haben, sind nach der EU-Richtlinie 2006/112/EG von der Mehrwertsteuer befreit. Der Philharmoniker erfüllt alle drei Bedingungen.