20 g Goldbarren Geprägt Argor-Heraeus — Feinheit 999,9/1000, LBMA Good Delivery, Assay-Karte mit Seriennummer
20 g Gold, Feinheit 999,9/1000 (.9999), als geprägter Barren (minted) von Argor-Heraeus SA — einer Schweizer Raffinerie mit Sitz in Mendrisio, Kanton Tessin, gegründet 1951 und LBMA Good Delivery akkreditiert seit 1961. Argor-Heraeus ist Teil der Heraeus Holding GmbH — einem deutschen Konzern mit einer über 170-jährigen Tradition in der Edelmetallverarbeitung seit 1851. Jeder Barren trägt eine individuelle Seriennummer und wird im Blister mit Assay-Karte geliefert.
Das 20 g Format schließt das Standardgewichtsegment in der geprägten Argor-Heraeus Serie ab — es ist die größte Stückelung, bei der das Stempelprägen seine volle Produktionseffizienz bei relativ kompakten Abmessungen von 31 × 18 × 1,1 mm behält. Mit einem Gewicht von knapp zwei Dritteln einer Feinunze (0,64300 oz t) liegt dieses Format in der Zone des günstigsten Aufschlag-Wert-Verhältnisses der gesamten geprägten Serie. Der 20 g Barren wird besonders von Käufern geschätzt, die maximale Kosteneffizienz suchen, ohne auf die großen Formate 50-100 g mit deutlich höherem Einmalaufwand umsteigen zu müssen.
Technische Spezifikation
| Parameter |
Wert |
| Produkttyp |
Gold-Bullionbarren — geprägt (minted) |
| Hersteller / Raffinerie |
Argor-Heraeus SA |
| Sitz des Herstellers |
Mendrisio, Kanton Tessin, Schweiz |
| Gründungsjahr |
1951 |
| Akkreditierung |
LBMA Good Delivery (Gold) seit 1961 |
| Edelmetall |
Gold (Au) |
| Feinheit |
999,9/1000 (.9999) |
| Gewicht |
20 g (0,64300 Feinunzen) |
| Abmessungen |
ca. 31 × 18 × 1,1 mm |
| Form |
Geprägter Barren (minted) mit individueller Seriennummer |
| Oberfläche |
Glatt, spiegelnd — Standard der Prägetechnik |
| Verpackung |
Blister mit Assay-Karte von Argor-Heraeus |
| Seriennummer |
Individuell — auf dem Barren geprägt und auf der Assay-Karte wiederholt |
| Mehrwertsteuer |
Befreit (§ 25c UStG; Richtlinie 2006/112/EG) |
Warum der 20 g Goldbarren Geprägt von Argor-Heraeus
Das 20 g Format bietet einen der niedrigsten prozentualen Aufschläge in der gesamten geprägten Argor-Heraeus Serie — die Fixkosten verteilen sich auf ein Gewicht von knapp zwei Dritteln einer Feinunze, was zu sehr günstigen Kosten pro Gramm führt. Argor-Heraeus SA verarbeitet jährlich über 400 Tonnen Gold und gehört zu den wenigen Unternehmen weltweit mit gleichzeitiger LBMA Good Delivery Akkreditierung für Gold, Silber, Platin und Palladium. Die Assay-Karte mit Seriennummer macht eine zusätzliche Überprüfung beim Weiterverkauf überflüssig. Der 20 g Barren ist die optimale Wahl für den Aufbau größerer Edelmetallpositionen — er vereint einen niedrigen Aufschlag mit Einheiten, die klein genug für flexible Teilverkäufe bleiben.
Argor-Heraeus SA — über sieben Jahrzehnte Edelmetallraffination
Die Raffinerie Argor-Heraeus SA nahm 1951 in Mendrisio im Kanton Tessin in der Südschweiz den Betrieb auf. In den ersten Jahrzehnten firmierte sie als Argor SA und bot Gold- und Silberraffination für den Schweizer Bankensektor an. Der entscheidende Wandel kam 1999 — die Fusion mit der Edelmetallsparte der Heraeus Holding GmbH, einem deutschen Industriekonzern mit einer Tradition seit 1851, schuf die heutige Unternehmensstruktur. Das Unternehmen gehört zur Heraeus-Gruppe und zählt mit einer jährlichen Raffineriekapazität von über 400 Tonnen zu den weltweit größten Goldverarbeitern.
Argor-Heraeus erhielt die LBMA Good Delivery Akkreditierung für Gold bereits 1961. Die Raffinerie besitzt darüber hinaus LBMA-Akkreditierungen für Silber, Platin und Palladium sowie die Zertifizierung des Responsible Jewellery Council (RJC) und erfüllt die LBMA Responsible Gold Guidance. Das Portfolio umfasst geprägte Barren (1 g — 100 g), gegossene Barren (cast) in größeren Formaten sowie die Kinebar-Serie mit KineGram-Hologramm als zusätzlichem Fälschungsschutz.
Prägetechnik — Präzision und Reproduzierbarkeit
Die geprägte Serie von Argor-Heraeus umfasst Barren, die durch präzises Stempelprägen aus einem Goldband der Feinheit 999,9/1000 hergestellt werden. Der Prozess beginnt mit dem Guss von auf .9999 raffiniertem Gold, das zu einem dünnen Band mit kontrollierter Dicke ausgewalzt wird. Aus dem Band werden Rohlinge mit exaktem Gewicht gestanzt und in einer Matrize zum rechteckigen Barren mit Logo, Gewichtsangabe, Feinheit und individueller Seriennummer geprägt.
Die Vorderseite weist die charakteristische glatte, spiegelnde Oberfläche der Prägetechnik auf. Jeder Barren wird in einem Schutzblister des Herstellers mit Assay-Karte verpackt. Der Blister schützt vor Umwelteinflüssen und mechanischen Beschädigungen und ermöglicht gleichzeitig eine visuelle Prüfung ohne Öffnen der Verpackung. Anders als die Kinebar-Serie verfügen geprägte Barren über kein KineGram-Hologramm — ihre Authentizität basiert auf Seriennummer, Assay-Karte und Herstellermarke.
Stückelungen der geprägten Serie Argor-Heraeus
Die geprägte Serie umfasst sieben Stückelungen: 1 g, 2 g, 5 g, 10 g, 20 g, 50 g und 100 g. Jedes Format wird im identischen Finish mit Seriennummer und Assay-Karte geliefert. Parallel bietet der Hersteller die Kinebar-Linie mit KineGram-Hologramm sowie gegossene Barren (cast) ab 50 g an. Entdecken Sie das vollständige Angebot an Gold-Bullionbarren bei GoldInvest24.
Das 20 g Format schließt das Standardgewichtsegment in der Prägetechnik ab — oberhalb (50 g, 100 g) bietet der Hersteller sowohl geprägte als auch gegossene Varianten an, wobei der prozentuale Aufschlag dort nur noch marginal niedriger ausfällt. Der Aufschlagsunterschied zwischen 20 g und 50 g ist typischerweise gering im Verhältnis zur Verdopplung des Finanzaufwands, was 20 g zu einem der kosteneffizientesten Formate der gesamten Serie macht. Aktuelle Goldnotierungen auf der Seite Edelmetallkurse.
Worauf beim Kauf eines 20 g Barrens zu achten ist
Vollständigkeit der Verpackung — der Barren sollte sich im originalen, unversehrten Blister mit Assay-Karte befinden. Die geprägte Seriennummer muss mit der Nummer auf der Assay-Karte übereinstimmen. Das 20 g Format gehört zu den Stückelungen mit dem niedrigsten prozentualen Aufschlag in der geprägten Serie — ein Vergleich mit dem 50 g Format lohnt sich, da die Aufschlagsdifferenz oft minimal bei doppeltem Finanzaufwand ist. Für langfristig orientierte Käufer bietet 20 g den idealen Kompromiss: groß genug für einen marginalen Aufschlag, klein genug für selektiven Wiederverkauf.
Warum GoldInvest24
GoldInvest24 bietet ausschließlich originale Argor-Heraeus Barren mit vollständiger Herstellerverpackung und Assay-Karte an. Jedes Produkt stammt aus der autorisierten Distributionskette und ist durch eine Echtheitsgarantie abgesichert. Der versicherte Versand in diskreter Verpackung gewährleistet eine sichere Zustellung. Entdecken Sie auch Gold-Anlagemünzen und Silber-Anlagemünzen im Sortiment.
Vergleich geprägter Argor-Heraeus Barren — 1 g bis 20 g
| Stückelung |
Abmessungen (mm) |
Feinunzen |
Feinheit |
Akkreditierung |
| 1 g |
8 × 15 × 0,4 |
0,03215 |
999,9 |
LBMA Good Delivery |
| 2 g |
14,5 × 8,5 × 0,5 |
0,06430 |
999,9 |
LBMA Good Delivery |
| 5 g |
14 × 23 × 0,5 |
0,16075 |
999,9 |
LBMA Good Delivery |
| 10 g |
27 × 15 × 0,7 |
0,32150 |
999,9 |
LBMA Good Delivery |
| 20 g |
31 × 18 × 1,1 |
0,64300 |
999,9 |
LBMA Good Delivery |
Häufig gestellte Fragen — 20 g Goldbarren Geprägt Argor-Heraeus
Ist der 20 g Goldbarren von Argor-Heraeus mehrwertsteuerbefreit?
Ja. Der Barren erfüllt die Definition von Bullion-Gold (Feinheit mindestens 995/1000, marktgängiges Gewicht) und ist gemäß § 25c UStG, der die EU-Richtlinie 2006/112/EG umsetzt, von der Mehrwertsteuer befreit. Der Käufer zahlt ausschließlich den Nettopreis.
Was ist eine Assay-Karte und wozu dient sie?
Die Assay-Karte ist ein Herstellerzertifikat, das Gewicht, Feinheit und Echtheit des Barrens bestätigt. Die Seriennummer auf der Karte stimmt mit der auf dem Barren geprägten Nummer überein. Beim Weiterverkauf ist die Assay-Karte entscheidend — ihr Fehlen kann zusätzliche Prüfungen erfordern und die Liquidität am Sekundärmarkt mindern.
Warum ist 20 g eines der kosteneffizientesten Formate?
Das 20 g Format schließt das Standardgewichtsegment ab und bietet einen der niedrigsten prozentualen Aufschläge über dem Spotpreis. Mit 0,64300 Feinunzen machen die Produktionsfixkosten einen verschwindend geringen Anteil am Edelmetallwert aus. Der Aufschlagsunterschied zu 50-100 g ist typischerweise minimal bei deutlich höherem Finanzaufwand — daher gilt 20 g als Punkt optimaler Kosteneffizienz in der geprägten Serie.
Was unterscheidet die geprägte Serie von der Kinebar-Serie?
Die geprägte Serie umfasst Standardbarren mit glatter, spiegelnder Oberfläche, Seriennummer und Assay-Karte. Die Kinebar-Serie unterscheidet sich durch ein zusätzliches KineGram-Hologramm auf der Rückseite — ein dynamisches Sicherheitsmerkmal. Beide Varianten haben identische Feinheit 999,9/1000 und LBMA-Akkreditierung.
Ist ein 20 g Barren besser als zwei 10 g Barren?
Beide Strategien haben ihre Berechtigung. Ein einzelner 20 g Barren bietet einen etwas niedrigeren Gesamtaufschlag — die Fixkosten entfallen auf eine statt zwei Einheiten. Zwei 10 g Barren bieten dagegen mehr Flexibilität beim Teilverkauf. Der Aufschlagsunterschied ist typischerweise gering, sodass die Wahl von den Präferenzen bei der Portfolio-Granulierung abhängt.
Wie sollten 20 g Barren aufbewahrt werden?
Die Barren sollten im Originalblister verbleiben. Bei dem Edelmetallwert eines 20 g Barrens empfiehlt sich ein Tresor mindestens Klasse S2 (EN 14450) oder Klasse 0 (EN 1143-1). Die Hausratversicherung sollte eine Edelmetallklausel mit ausreichender Deckungssumme enthalten.
Wie viele Feinunzen enthält ein 20 g Barren?
Ein 20 g Barren enthält 0,64300 Feinunzen (1 oz t = 31,1035 g). Das sind knapp zwei Drittel einer Feinunze — der Standardhandelseinheit für Edelmetalle an den globalen Börsen (LBMA, COMEX, SGE).