Zentralbanken kaufen Gold in Rekordmengen
2026-05-19 12:47:00
Zentralbanken kaufen Gold in Rekordmengen — Ranking 2025 und Prognosen für 2026
Autor: Paweł Kucharzak, Edelmetall-Experte, GoldInvest24 | 19. Mai 2026
Lesezeit: 12 Minuten | ca. 2 500 Wörter | Aktualisierung: 19. Mai 2026
Im Jahr 2025 kauften Zentralbanken weltweit 863 Tonnen Gold — das vierte Jahr in Folge mit einer Nachfrage des offiziellen Sektors, die weit über dem historischen Durchschnitt liegt. Im ersten Quartal 2026 hält das Tempo an — die geschätzten Nettokäufe beliefen sich auf 244 Tonnen, und die Prognose des World Gold Council für das Gesamtjahr liegt bei 700 bis 900 Tonnen. Deutschland hält mit 3 350 Tonnen weiterhin den zweiten Platz der weltweit größten Goldreserven — ein strategisches Fundament, das auch für den DACH-Raum von zentraler Bedeutung ist.
Es ist kein Zufall, dass der Goldpreis im Mai 2026 über 4 500 USD pro Unze liegt und das Allzeithoch im Januar 5 405 USD erreichte. Zentralbanken — Institutionen, die Währungsreserven in Billionenhöhe verwalten — erhöhen konsequent den Goldanteil in ihren Portfolios. Warum? Welche Länder kaufen am meisten? Und was bedeutet das für den Edelmetallmarkt? In diesem Artikel präsentieren wir eine umfassende Analyse auf Basis von Daten des World Gold Council, des IWF und einzelner Zentralbanken.
Warum kaufen Zentralbanken Gold?
Gold erfüllt in Währungsreserven eine Funktion, die keine Fiat-Währung bieten kann — es ist ein Vermögenswert ohne Kontrahentenrisiko. Im Gegensatz zu Staatsanleihen oder Bankeinlagen kann physisches Gold nicht in Konkurs gehen, durch Sanktionen eingefroren oder durch die Entscheidung einer anderen Regierung entwertet werden. Genau diese Eigenschaft veranlasste viele Zentralbanken nach dem Einfrieren der russischen Währungsreserven im Jahr 2022, ihre Vermögenswerte stärker zu diversifizieren.
Laut der jährlichen Umfrage des World Gold Council unter Reservemanagern sind die Hauptgründe für Goldkäufe: langfristiger Inflationsschutz, Diversifikation des Reserveportfolios, kein Emittentenausfallrisiko, die historische Rolle von Gold in Krisenzeiten sowie wachsende geopolitische Unsicherheit. Im Jahr 2025 erklärten 29 % der Zentralbanken, ihre Goldreserven in den nächsten 12 Monaten erhöhen zu wollen — der höchste Anteil seit Beginn der Erhebung.
Ranking der Goldkäufe durch Zentralbanken 2025
Das Jahr 2025 brachte 863 Tonnen Nettokäufe — ein Rückgang von 21 % gegenüber dem Rekordjahr 2024 (1 045 Tonnen), aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2010–2021 von 400–500 Tonnen jährlich.
| Rang | Land | Nettokäufe 2025 (Tonnen) | Reserven Ende 2025 (Tonnen) | Kontext |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Polen | 102 | ~550 | Weltweit größter Käufer 2025 |
| 2 | Kasachstan | 57 | ~310 | Rekordjahr, Käufe aus heimischer Produktion |
| 3 | Brasilien | 43 | ~172 | Rückkehr auf den Markt nach 4 Jahren Pause |
| 4 | China (PBOC) | 27 | 2 306 | 17 Monate Käufe in Folge (bis März 2026) |
| 5 | Türkei | ~22 | ~614 | Nettoverkäufe 2026 wegen Lira-Krise |
| 6 | Tschechien (ČNB) | 20 | ~72 | Ziel: 100 Tonnen bis 2028 |
| 7 | Indien (RBI) | ~15 | ~880 | Repatriierung von 274 Tonnen (2023–2025) |
Quelle: World Gold Council, Gold Demand Trends Full Year 2025, IWF-IFS-Daten. Näherungswerte — einige Zentralbanken melden mit Verzögerung.
„Deutschland hält mit 3 350 Tonnen Gold den zweiten Platz weltweit — und das Vertrauen der Bundesbank in physisches Gold als Reserveaktivum ist ungebrochen. Für Anleger im DACH-Raum ist das ein starkes Signal: Wenn die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas konsequent auf Gold setzt, hat das Gewicht."
— Paweł Kucharzak, GoldInvest24
Deutschland — die Bundesbank und ihre 3 350 Tonnen
Die Deutsche Bundesbank verwahrt 3 350 Tonnen Gold — nach den USA der zweitgrößte Bestand weltweit. Gold macht rund 74 % der deutschen Währungsreserven aus, ein Anteil, der in Europa nur von Portugal (76 %) übertroffen wird. Anders als viele Schwellenländer kauft die Bundesbank aktuell kein Gold zu — der Bestand ist seit Jahrzehnten stabil. Doch gerade diese Stabilität unterstreicht die strategische Überzeugung: Gold bleibt das Fundament der Währungssicherheit.
Zwischen 2013 und 2017 führte die Bundesbank eine viel beachtete Repatriierung durch — 674 Tonnen Gold wurden aus den Tresoren der Federal Reserve Bank of New York und der Banque de France nach Frankfurt überführt. Seitdem lagern über 50 % der deutschen Goldreserven im eigenen Tresor in Frankfurt am Main, etwa 37 % verbleiben bei der Federal Reserve in New York und rund 13 % bei der Bank of England in London. Die Repatriierung wurde von einer breiten öffentlichen Debatte begleitet und stärkte das Vertrauen in die physische Verfügbarkeit der Reserven.
Österreich — die OeNB und 280 Tonnen Gold
Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) verfügt über rund 280 Tonnen Gold — gemessen an der Landesgröße ein beachtlicher Bestand, der etwa 62 % der österreichischen Währungsreserven ausmacht. Auch die OeNB führte ab 2015 eine schrittweise Repatriierung durch: Zuvor lagerten über 80 % der Reserven im Ausland (vor allem bei der Bank of England), bis 2020 wurde der Anteil im Inland auf 50 % erhöht.
Österreich nimmt im globalen Goldmarkt eine besondere Stellung ein — die Münze Österreich in Wien ist eine der traditionsreichsten Prägeanstalten der Welt und produziert mit dem Wiener Philharmoniker eine der meistverkauften Anlagemünzen Europas. Das Zusammenspiel aus nationalen Goldreserven und einer weltweit anerkannten Münzprägung macht Österreich zu einem Schlüsselland im europäischen Edelmetallmarkt.
China — offizielle Zahlen vs. Realität
Die People's Bank of China (PBOC) fügte im Jahr 2025 offiziell 27 Tonnen Gold zu ihren Reserven hinzu und setzte damit eine Serie von 17 aufeinanderfolgenden Kaufmonaten fort (bis März 2026). Die offiziellen Reserven beliefen sich Ende des ersten Quartals 2026 auf 2 313 Tonnen — Rang sechs weltweit.
Allerdings schätzen viele Analysten, dass die tatsächlichen Reserven Chinas deutlich höher sein könnten. Schätzungen reichen bis zu 5 400 Tonnen, was weltweit Platz zwei nach den USA (8 133 Tonnen) wäre. China importiert jährlich Hunderte Tonnen Gold über Hongkong und Shanghai, und ein Teil dieser Käufe könnte direkt in die Staatsreserven fließen, ohne an den IWF gemeldet zu werden.
Der strategische Kontext ist eindeutig — Peking reduziert konsequent den Anteil amerikanischer Staatsanleihen in seinen Reserven und erhöht gleichzeitig die Goldposition. Der Goldanteil stieg von etwa 3 % im Jahr 2019 auf rund 9 % im Jahr 2026, liegt aber immer noch weit unter dem europäischen Durchschnitt (über 50 %).
Indien — Repatriierung und Ziel von 20 % Goldanteil
Die Reserve Bank of India (RBI) erhöht systematisch ihre Goldreserven — Ende des ersten Quartals 2026 beliefen sie sich auf 880,5 Tonnen. Der Wert des indischen Goldes überschritt im Oktober 2025 die Marke von 108 Mrd. USD, ein Anstieg von 31 Mrd. USD in einem einzigen Geschäftsjahr.
Der bemerkenswerteste Trend ist die massive Repatriierung von Gold. Zwischen März 2023 und September 2025 holte Indien etwa 274 Tonnen Gold aus den Tresoren der Bank of England und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zurück. Der Goldanteil an den Währungsreserven stieg von 7 % vor zehn Jahren auf etwa 15 % im Jahr 2026, mit einem prognostizierten Ziel von 20 %.
Top 10 der größten Goldreserven weltweit — Mai 2026
| Rang | Land / Institution | Reserven (Tonnen) | % der Währungsreserven | Trend |
|---|---|---|---|---|
| 1 | USA | 8 133 | ~76 % | Stabil seit den 1970ern |
| 2 | Deutschland | 3 350 | ~74 % | Stabil, Repatriierung 2017 abgeschlossen |
| 3 | Italien | 2 452 | ~70 % | Stabil |
| 4 | Frankreich | 2 437 | ~67 % | Stabil |
| 5 | Russland | 2 336 | ~30 % | Wachstum — Käufe von heimischen Produzenten |
| 6 | China | 2 313 | ~9 % | Starkes Wachstum — 17 Kaufmonate in Folge |
| 7 | Schweiz | 1 040 | ~8 % | Stabil |
| 8 | Indien | 880 | ~15 % | Wachstum + massive Repatriierung |
| 9 | Japan | 846 | ~5 % | Stabil |
| 10 | Niederlande | 612 | ~63 % | Stabil |
| 22 | Österreich | 280 | ~62 % | Stabil, Repatriierung auf 50 % Inland bis 2020 |
Quelle: World Gold Council, IWF IFS, Daten Q1 2026. Reserven in metrischen Tonnen.
Was treibt die Kaufwelle an — vier Schlüsselfaktoren
1. Das Einfrieren russischer Reserven — ein Wendepunkt
Im Februar 2022 froren westliche Länder rund 300 Mrd. USD an russischen Währungsreserven ein, die in Dollar, Euro und Pfund denominiert waren. Für viele Zentralbanken — insbesondere in Asien, im Nahen Osten und in Lateinamerika — war dies ein Signal, dass Reserven in Fremdwährungen als politische Waffe eingesetzt werden können. Gold, das in eigenen Tresoren gelagert wird, ist gegen solche Maßnahmen immun.
2. De-Dollarisierung und Strukturwandel der Reserven
Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven sank von 72 % im Jahr 2000 auf etwa 57 % im Jahr 2025 (IWF-COFER-Daten). Zentralbanken der BRICS-Staaten und des Globalen Südens suchen aktiv nach Alternativen — und Gold ist das einzige Reserveaktivum, das nicht gleichzeitig eine Verbindlichkeit eines anderen Staates darstellt.
3. Inflation und reale Zinssätze
Nach einem Jahrzehnt ultraniedrigen Zinsen und der Inflationswelle 2021–2024 haben Zentralbanken die Rolle von Gold als Absicherung gegen den Kaufkraftverlust neu bewertet. In einem Umfeld, in dem reale Zinssätze (nach Berücksichtigung der Inflation) oft negativ bleiben, bewahrt Gold seinen Wert besser als viele Staatsanleihen.
4. Geopolitische Unsicherheit
Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, Spannungen im Südchinesischen Meer, technologische Rivalität zwischen den USA und China — jeder dieser Faktoren verstärkt die Motivation, ein Aktivum zu besitzen, das von der Stabilität keines bestimmten politischen oder finanziellen Systems abhängt.
Prognosen für 2026 — wie viel Gold werden Zentralbanken kaufen?
Der World Gold Council prognostiziert Käufe des offiziellen Sektors von 700 bis 900 Tonnen im Jahr 2026. Das erste Quartal bestätigt diesen Trend — geschätzte 244 Tonnen Nettokäufe entsprechen einem Tempo nahe dem Rekordjahr 2024. J.P. Morgan rechnet mit durchschnittlich 585 Tonnen pro Quartal.
Schlüsselkäufer im Jahr 2026 bleiben China (Fortsetzung der Kaufserie), Indien und osteuropäische Zentralbanken sowie neue Akteure wie Indonesien und Malaysia, die nach mehrjähriger Pause auf den Markt zurückgekehrt sind. Gleichzeitig halten die großen europäischen Zentralbanken — allen voran die Bundesbank und die OeNB — ihre Bestände stabil und setzen damit ein klares Signal: Auch ohne aktive Zukäufe bleibt Gold das Rückgrat der Reservepolitik.
„Bei einem aktuellen Preis von 4 500–5 400 USD pro Unze kaufen Zentralbanken Gold teurer als jemals zuvor in der Geschichte — und sie haben nicht vor aufzuhören. Das ist das stärkste strukturelle Signal für den Edelmetallmarkt seit Jahrzehnten."
— Paweł Kucharzak, GoldInvest24
Türkei — der Sonderfall eines Verkäufers
Die Türkei bildet eine interessante Ausnahme vom globalen Trend. Während die türkische Zentralbank 2025 netto etwa 22 Tonnen Gold kaufte, kehrte sich die Situation 2026 um. Innerhalb von nur zwei Wochen sanken die türkischen Reserven um über 118 Tonnen — Ankara verkaufte Gold, um den Lira-Kurs inmitten einer Währungskrise zu verteidigen.
Der Fall Türkei zeigt, dass Gold in Zentralbankreserven eine doppelte Funktion erfüllt — es ist sowohl Absicherung für schwierige Zeiten als auch eine Liquiditätsreserve, die in Krisensituationen mobilisiert werden kann. Genau deshalb kaufen Zentralbanken Gold in Zeiten der Stabilität — um in Zeiten der Turbulenz darauf zurückgreifen zu können.
Auswirkungen auf den Goldpreis
Die Nachfrage des offiziellen Sektors macht etwa 25–30 % der gesamten globalen Goldnachfrage aus. Im Jahr 2024, als Zentralbanken rekordhafte 1 045 Tonnen kauften, stieg der Goldpreis um über 25 % und erreichte neue Höchststände. Im Januar 2026 erreichte der Goldpreis ein historisches Allzeithoch von 5 405 USD pro Unze.
Der World Gold Council und J.P. Morgan identifizieren die Zentralbanknachfrage als einen der wichtigsten strukturellen Faktoren, die den Goldpreis auf historisch hohem Niveau halten. Die Prognose von J.P. Morgan für Q4 2026 liegt bei etwa 5 000 USD pro Unze, mit einer möglichen Überschreitung von 6 000 USD längerfristig.
Was bedeutet das für Edelmetallkäufer?
Die Tatsache, dass Institutionen, die Billionen von Dollar verwalten, konsequent ihre Goldposition erhöhen, ist ein bedeutendes Marktsignal. Zentralbanken treffen Allokationsentscheidungen auf der Grundlage langjähriger Strategien. Ihre eindeutige Bewegung in Richtung Gold signalisiert, dass das systemische Risiko im globalen Finanzsystem erhöht bleibt, der US-Dollar als alleiniger sicherer Reservebestandteil an Stellung verliert und Gold als Aktivum ohne Kontrahentenrisiko an Bedeutung gewinnt.
Für Käufer von Goldbarren und Gold-Anlagemünzen bedeutet dies, dass die strukturelle Preisunterstützung durch den offiziellen Sektor voraussichtlich über die nächsten Jahre anhalten wird.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Gold kaufen Zentralbanken jährlich?
In den letzten vier Jahren (2022–2025) kauften Zentralbanken durchschnittlich 950–1 050 Tonnen jährlich. Zum Vergleich lag der Durchschnitt 2010–2021 bei 400–500 Tonnen. Im Jahr 2025 beliefen sich die Nettokäufe auf 863 Tonnen, die Prognose für 2026 liegt bei 700–900 Tonnen.
Welches Land kauft am meisten Gold?
Im Jahr 2025 waren die größten Nettokäufer unter den Zentralbanken: Kasachstan (57 Tonnen), Brasilien (43 Tonnen), China (27 Tonnen) und die Türkei (~22 Tonnen). Insgesamt beliefen sich die Käufe des offiziellen Sektors auf 863 Tonnen.
Warum kaufen Zentralbanken Gold statt Dollar?
Gold ist das einzige Reserveaktivum ohne Kontrahentenrisiko — es kann nicht in Konkurs gehen, durch Sanktionen eingefroren oder durch die Entscheidung einer anderen Regierung entwertet werden. Nach dem Einfrieren russischer Reserven 2022 beschleunigten viele Zentralbanken ihre Diversifizierung in Richtung Gold.
Wie viel Gold hat die Deutsche Bundesbank?
Die Deutsche Bundesbank verfügt über 3 350 Tonnen Gold — Platz zwei weltweit nach den USA. Der Goldanteil an den deutschen Währungsreserven beträgt rund 74 %. Zwischen 2013 und 2017 repatriierte die Bundesbank 674 Tonnen aus New York und Paris nach Frankfurt.
Wie viel Gold hat Österreich?
Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hält rund 280 Tonnen Gold, was etwa 62 % der österreichischen Währungsreserven entspricht. Seit 2015 wurde der Anteil der im Inland gelagerten Reserven schrittweise auf 50 % erhöht.
Beeinflussen Zentralbankkäufe den Goldpreis?
Ja — die Nachfrage des offiziellen Sektors macht etwa 25–30 % der globalen Goldnachfrage aus und gilt als einer der wichtigsten Faktoren, die den Preis auf historisch hohem Niveau halten.
Wie viel Gold hat China wirklich?
Offiziell meldet die PBOC 2 313 Tonnen (Q1 2026). Unabhängige Analysten schätzen die tatsächlichen Reserven jedoch auf bis zu 5 400 Tonnen — das wäre weltweit Platz zwei nach den USA.
Werden Zentralbanken auch 2027 Gold kaufen?
Alle verfügbaren Daten deuten darauf hin. Die Umfrage des World Gold Council aus 2025 zeigt, dass 29 % der Zentralbanken planen, ihre Goldreserven in den nächsten 12 Monaten zu erhöhen — der höchste Anteil seit Beginn der Erhebung.
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